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Die Uti Possidetis-Lehre Und Ihre Anwendungsbereiche Roland Schäfer

Die Uti Possidetis-Lehre Und Ihre Anwendungsbereiche

Roland Schäfer

Published July 3rd 2009
ISBN : 9783640360246
Paperback
24 pages
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 About the Book 

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Jura - Europarecht, Volkerrecht, Internationales Privatrecht, Note: 2 + (15 Punkte), Christian-Albrechts-Universitat Kiel, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Es handelt sich um eine freie Abhandlung (keineMoreBachelorarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Jura - Europarecht, Volkerrecht, Internationales Privatrecht, Note: 2 + (15 Punkte), Christian-Albrechts-Universitat Kiel, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Es handelt sich um eine freie Abhandlung (keine Fallhausarbeit) uber das volkerrechtliche Thema Uti Possidetis. Die Uti Possidetis bestimmt unter welchen Voraussetzungen Teilstaaten Unabhangigkeit vom Gesamtstaat beanspruchen konnen und welche Grenzen dann gelten., Abstract: Ein immer bedeutsamer werdendes Ziel der internationalen Staatengemeinschaft liegt heute darin, Konflikte zwischen Staaten und Volkern zu vermeiden. Meist stellen Grenzstreitigkeiten, konkurrierende Gebietsanspruche oder ein ethnisch heterogenes Staatsvolk Hauptquellen fur wachsende Feindseligkeiten dar. Diesem Problem begegneten Staaten in der Geschichte oft mit kriegerischen Mitteln, wovon das uti possidetis-Prinzip eine prominente Ausnahme ist. Es wurde innerhalb der letzten zwei Jahrtausende in immer wieder wechselnden Formen als gewaltverhinderndes Mittel nutzbar gemacht. Aktuell erschliessen sich ihm durch Entwicklungen auf dem europaischen Kontinent in modifizierter Form wieder neue Anwendungsgebiete. Diese Kolloquiumsarbeit wird die Entwicklung des uti possidetis-Prinzips von seinen Ursprungen im romischen Recht uber seine Anwendung in Lateinamerika, Afrika und Europa skizzieren, auf die Frage seiner Rechtsqualitat eingehen, sein Zusammenspiel mit dem Selbstbestimmungsrecht der Volker darstellen und mogliche Weiterentwicklungen aufzeigen. A.Ursprung des uti possidetis-Prinzips Von der romischen Spatantike bis heute wird mit dem durchgehend verwendeten Begriff des uti possidetis Unterschiedliches verbunden. Die begrifflich vorgespiegelte Kontinuitat wird bei der Erschliessung eines neuen Anwendungsgebiets immer wieder durchbrochen. Das uti possidetis-Prinzip leitet sich von einer romischen Rechtsfigur des Immobiliarsachenrechts ab. Diese Rechtsfigur regelte bei einem Eigentumsstreit